John Legend
"John ist ein wunderbarer Künstler, ein großartiger Sänger, ein großartiger Songwriter, ein großartiger Musiker und zu allem Überfluss auch noch ein liebenswürdiger Kerl", sagt Joss Stone - ebenfalls zu Gast bei den diesjährigen jazzopen - über ihren Kollegen. Der fünffache Grammypreisträger ist in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen und hat als Student bereits einen Gospelchor geleitet, um sich zu finanzieren. Zunächst war John Legend als Pianist in Lauryn Hills Solodebüt "The Miseducation of Lauryn Hill" positiv aufgefallen. In der Folgezeit ergab sich eine enge Freundschaft und Zusammenarbeit mit Kanye West, an dessen Produktionen für Alicia Keys, Black Eyed Peas und Jay-Z Legend in unterschiedlichen Funktionen Anteil hatte. Dann überschlagen sich die Ereignisse: 2005 erscheint Legends Debütalbum auf Wests Label G.O.O.D. Music. Überraschenderweise setzt sich die Soul-Ästhetik der darauf zu hörenden Songs jedoch weit über die gängigen, maßgeblich von HipHop-Konzepten dominierten R&B-Standards unserer Tage hinweg. "Get Lifted" erlangt sensationelle Popularität und wird 2006 mit dem Grammy in der Kategorie 'Best R&B-Album' ausgezeichnet. Legend erhält weitere Grammys als bester neuer Künstler sowie für seine Gesangsdarbietung in "Ordinary People". Mit seinem 2006 veröffentlichten Album "Once Again" befindet er sich genau in der Erfolgsspur, die er sich und einem von Stagnation bedrohten Genre mit "Get Lifted", das bis zum Erscheinen seines Nachfolgers eine Auflage von über 3 Millionen Exemplaren verzeichnen konnte, eröffnet hat. Bei der diesjährigen Verleihung der 'Academy Awards' wurde John Legend erneut mit zwei Grammys ausgezeichnet. Dieser Publikumsliebling und Frauenschwarm ist auf dem besten Weg, der nächste ''Soul-Superstar'' zu werden - live in Deutschland in dieser Festivalsaison exklusiv bei den jazzopen.

