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BIX Jazz Club

The Joshua Redman Trio

 

Der 1969 im kalifornischen Berkeley geborene Tenorsaxophonist gehört zu den großen Solisten des zeitgenössischen Jazz. Als Sohn der Tenorlegende Dewey Redman kam er früh mit der Musik von Ornette Coleman, Keith Jarrett, Sonny Rollins und John Coltrane, aber auch der von James Brown oder der Beatles in Berührung. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist er mit Alben, die allesamt die Top 10, oft sogar Platz 1 der Billboard Jazz Album Charts erreichten, und Auftritten mit Jazz-Koryphäen wie Elvin Jones, Charlie Haden, Jack DeJohnette, Pat Metheny und Roy Hargrove eine feste Größe in der Szene und wirkt dennoch stets frisch und unverbraucht. Für jedes seiner vielen, in unterschiedliche Richtungen weisenden Projekte findet er einen eigenen, adäquaten Ansatz: ob für eine Annäherung an HipHop wie auf dem Album ''Freedom in the Groove'' von 1996, für seine gleichzeitig respektvollen und überraschenden Interpretationen von Standards und Klassikern oder für seine versatilen Eigenkompositionen - Redman trifft in seiner Vielseitigkeit zwischen Powerplay, rhythmischer Finesse und lyrischer Gesanglichkeit mit seiner voluminösen Artikulation immer den richtigen Ton.

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John Legend
Amy Winehouse

 

Für eine exklusive Show kommt die amtierende UK-Soulqueen nach Stuttgart: Nachdem die drei Deutschland-Termine ihrer für April geplanten Tour gecancelt wurden, ist der Auftritt bei den BW-Bank jazzopen das einzige Deutschlandkonzert der Festivalsaison von Amy Winehouse. Der Shootingstar und Medienliebling unter den modernen Soulsängerinnen hat sich mit ihrem jüngst erschienenen zweiten Album innerhalb kürzester Zeit an die Spitze der britischen Popmusiker katapultiert. Seit Wochen belauert ''Back To Black'' die Top 10 der deutschen Charts. Dabei sind die Songs der 23-Jährigen alles andere als Weichspülpop. Nahezu aus dem Nichts heraus - ihr Debütalbum ''Frank'' servierte noch relativ relaxten Jazzpop - hat sie ein Maß an Präsenz erlangt, das fast unwahrscheinlich anmutet: An dieser markanten, rauchigen Stimme gibt es momentan kein Vorbeikommen. Die Boulevardpresse zeigt sich fasziniert von einer Künstlerin, deren Lebenswandel dem eines Pete Doherty in nur wenig nachsteht. Amy Winehouse bezieht ihren Soul direkt aus einer schonungslosen Offenheit und Frontalität, die auch vor Raubbau am eigenen Körper nicht haltmacht. Ihre Songs sind zutiefst autobiografisch, speisen sich unmittelbar aus ihren Erfahrungen: Als ihr Tourmanager anregte, eine Entzugstherapie in Erwägung zu ziehen, hat sie ihn kurzerhand gefeuert. In ''Rehab'' - bereits jetzt einer der Hits 2007 - singt sie: ''They tried to make me go to rehab, I said no, no, no''. Dennoch stellt sich nie der Eindruck ein, hier werde Authentizität vorgegaukelt, vielmehr beschleicht einen ein zwingender Verdacht: Amy Winehouse ist tatsächlich echt. ''John ist ein wunderbarer Künstler, ein großartiger Sänger, ein großartiger Songwriter, ein großartiger Musiker und zu allem Überfluss auch noch ein liebenswürdiger Kerl'', sagt Joss Stone - ebenfalls zu Gast bei den diesjährigen jazzopen - über ihren Kollegen. Der fünffache Grammypreisträger ist in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen und hat als Student bereits einen Gospelchor geleitet, um sich zu finanzieren. Zunächst war John Legend als Pianist in Lauryn Hills Solodebüt ''The Miseducation of Lauryn Hill'' positiv aufgefallen. In der Folgezeit ergab sich eine enge Freundschaft und Zusammenarbeit mit Kanye West, an dessen Produktionen für Alicia Keys, Black Eyed Peas und Jay-Z Legend in unterschiedlichen Funktionen Anteil hatte. Dann überschlagen sich die Ereignisse: 2005 erscheint Legends Debütalbum auf Wests Label G.O.O.D. Music. Überraschenderweise setzt sich die Soul-Ästhetik der darauf zu hörenden Songs jedoch weit über die gängigen, maßgeblich von HipHop-Konzepten dominierten R&B-Standards unserer Tage hinweg. ''Get Lifted'' erlangt sensationelle Popularität und wird 2006 mit dem Grammy in der Kategorie 'Best R&B-Album' ausgezeichnet. Legend erhält weitere Grammys als bester neuer Künstler sowie für seine Gesangsdarbietung in ''Ordinary People''. Mit seinem 2006 veröffentlichten Album ''Once Again'' befindet er sich genau in der Erfolgsspur, die er sich und einem von Stagnation bedrohten Genre mit ''Get Lifted'', das bis zum Erscheinen seines Nachfolgers eine Auflage von über 3 Millionen Exemplaren verzeichnen konnte, eröffnet hat. Bei der diesjährigen Verleihung der 'Academy Awards' wurde John Legend erneut mit zwei Grammys ausgezeichnet. Dieser Publikumsliebling und Frauenschwarm ist auf dem besten Weg, der nächste Soul-Superstar zu werden - live in Deutschland in dieser Festivalsaison ebenfalls exklusiv bei den BW-Bank jazzopen.

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