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Chick Corea & Steve Gadd Band
Donnerstag 02.11.2017
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Liederhalle, Hegelsaal
TICKET HOTLINE
0711 99 799 999
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Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Besucher sind bei den jazzopen herzlich willkommen.
Tickets erhalten Sie ausschließlich telefonisch beim Veranstalter unter +49 (0)711 50990-0.
Bei entsprechendem Nachweis erhält die Begleitperson kostenfreien Zutritt zu den jazzopen.

Chick Corea & Steve Gadd Band

Am 2. November präsentieren die jazzopen nights einen Jazzabend mit dem Pianisten Chick Corea und dem renommierten Schlagzeuger Steve Gadd. Die beiden Spitzenmusiker haben sich als Corea / Gadd Band vereint und werden als 6-köpfige Formation im Hegelsaal der Liederhalle auftreten. In dieser noch nie dagewesenen Konstellation sind die beiden Musiker nur ganz selten in Deutschland zu erleben.  Unterstützt werden Corea und Gadd von Lionel Loueke an der Gitarre, Steve Wilson am Saxophon und Querflöte, Carlitos Del Puerto am Bass und dem Perkussionisten Luisito Quintero. Im Herbst 2017 bringt die Formation ein Album raus.

Video-Gruß von Chick & Steve:

Mehr Infos

Chick Corea – Keyboards

Steve Gadd – Drums

Lionel Loueke – Guitar

Carlitos Del Puerto – Bass

Luisito Quintero – Percussion

Steve Wilson – Sax/Flute

Chick Corea zählt zu den Gründervätern des Jazzrock / Fusion. Seit Beginn seiner Musikkarriere ist er an mehreren stilprägenden Alben mit seinem Klavierspiel beteiligt: 1968 ersetzte er Herbie Hancock in der virtuosen Band der Jazz-Ikone Miles Davis und wirkte auf dessen Alben Filles de Kilimanjaro, In a Silent Way oder Bitches Brew mit. Corea ist weltweit unter den Top 4 Künstlern mit den meisten Grammy-Nominierungen: Er gewann bisher 22 Grammys, u.a. für seine Soloalben The Leprechaun und Friends sowie mit Return to Forever für das Album No Mystery. Nach der Band-Auflösung machte Corea in den 1980er und 1990er Jahren mit verschiedenen Fusion-Projekten auf sich aufmerksam und ging u.a. zusammen mit Herbie Hancock auf Duett-Tour. Seine innovative Schaffenskraft hält auch heute noch an: Der Ausnahme-Künstler hat seit der Jahrtausendwende 12 Soloalben herausgebracht und ist immer wieder solo oder mit anderen Musikgrößen wie z. B. Stanley Clarke oder Bobby McFerrin auf Tour. 

Steve Gadd zählt zu den einflussreichsten Schlagzeugern unserer Zeit und kann im Laufe seiner Karriere auf Kooperationen mit Paul Simon, Eric Clapton, Carly Simon und Joe Cocker u.a. zurückblicken. Insbesondere sein Spiel auf Paul Simon’s ‚50 Ways to leave your lover‘ und sein Solo im Stück ‚Aja‘ der Band Steely Dan sind zu Schlagzeug-Klassikern geworden und heben sein virtuoses, leichtes Spiel hervor. Neben den zahlreichen Session-Aufnahmen mit renommierten Musikern, konzentriert sich Steve Gadd seit Mitte der 80-er Jahre ebenfalls auf seine Solokarriere. Mit der Steve Gadd Band war er im letzten Jahr auf Europa-Tour und veröffentlichte außerdem die Live-LP und DVD Way back home Live from Rochester New York. Beim Festival jazzopen war Gadd zuletzt gemeinsam mit David Sanborn im lineup zu finden. 2003 wurde er mit dem American Drummers Achievement Award durch die Avedis Zildjian Company ausgezeichnet und im Jahr 2005 mit dem Ehrendoktortitel des Berklee Colleges of Music gewürdigt. 

Dr. Syros

In Zeiten der Ferndiagnose wird der klassische Hausarzt immer unwichtiger, es sei denn er führt eine Gemeinschaftspraxis in der mehrere Spezialisten tätig sind. Die neu gegründete Band Dr. Syros um den Stuttgarter Keyboarder und Tausendsassa Martin Sörös versteht sich als eine solche Gemeinschaft in der vier der gefragtesten deutschen Jazzmusiker die Grenzen von Jazz, HipHop und RnB sprengen, in dem sie die Stile ganz einfach vermischen. Ganz so wie bei einem Pillencocktail. Mit seinen international agierenden musikalischen Weggefährten, dem aktuellen baden-württembergischen Landesjazzpreisträger Sebastian Schuster am Kontrabass, dem aus Berlin stammenden ehemaligen AudioDamn!-Drummer Daniel Mudrack und dem Münchner Trompeten-Zauberer Julian Hesse wird eine Stimmung kreiert, die gekonnt und gewagt zwischen akustischem Jazz und pumpenden RnB-Beats endelt. Anstatt der szeneüblichen lebenserhaltenden Maßnahmen wird der Jazz in diesem Projekt schlicht auf die Bühne gezogen und von seinen musikalischen Nachfolgern wie RnB und HipHop zum Tanz aufgefordert – eine audiophile Verjüngungskur sozusagen. Packend, überraschend und gleichzeitig tanzbar ist der Sound dieser Band in der Leader Martin Sörös– u.a. Gewinner der Yamaha Jazz Piano Competition und Preisträger bei der New York City Jazz Competition – seinen künstlerischen Schwerpunkt auf das Fender-Rhodes legt und keinerlei Scheu vor Neuem zeigt.