Tickets

A Magic Jazznight:
Gregory Porter I Al Di Meola I David Sanborn
Dienstag 12.07.2022
Einlass: ca. 17.00 Uhr
Beginn: ab ca. 18.30 Uhr
Schlossplatz Die genauen Auftrittszeiten finden Sie zeitnah an dieser Stelle.

Es gelten die AGB und Besucherinformationen der jazzopen
* Weitere Infos zum Business-Ticket

Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Besucher sind bei den jazzopen herzlich willkommen.
Tickets erhalten Sie ausschließlich telefonisch beim Veranstalter unter +49 (0)711 50990-0.
Bei entsprechendem Nachweis erhält die Begleitperson kostenfreien Zutritt zu den jazzopen.

Gregory Porter

Bereits in frühen Jahren wurde Gregory Porter von seiner Mutter Ruth, Pastorin einer Pfingstgemeinde, dazu ermuntert, im Gospelchor ihrer Kirche mitzusingen. Doch für eine musikalische Karriere entschied sich Porter erst relativ spät. Den ersten Schritt unternahm er, als er 2004 nach New York zog und dort nach seinem Tagesjob in einem Restaurant abends in Clubs zu singen begann. Bei wöchentlichen Auftritten in St. Nick’s Pub in Harlem lernte er viele der Musiker kennen, die bis heute seine Begleitband bilden.

Porter war bereits 37 Jahre alt, als er 2009 sein erstes eigenes Album Water für das Independent-Label Motéma aufnahm. Das Debüt erhielt auf Anhieb begeisterte Kritiken und brachte dem Sänger seine erste Grammy-Nominierung ein. Auch das Nachfolgealbum wurde für einen Grammy nominiert. Doch erst der Wechsel zum legendären Label Blue Note Records brachte Porter den ganz großen Erfolg. In Deutschland erhielt er für sein drittes Album Liquid Spirit eine Goldene Schallplatte, in Großbritannien gar Platin und bei den Grammys konnte er in diesem Anlauf endlich auch die erste Trophäe entgegennehmen. Nach seinem vierten Studioalbum Take me to the alley, das ebenfalls mit einem Grammy ausgezeichnet wurde und Nat King Cole & Me, auf dem Porter die unsterblichen Lieder seines Vorbilds Nat King Cole interpretierte, vollzog Porter 2020 mit seinem sechsten Album All Rise seine Rückkehr zu neuen eigenen Songs. Auf seinem erst kürzlich erschienenen neuen Album Still Rising präsentiert sich Gregory Porter in 34 Aufnahmen mit den größten Hits seiner bisherigen sechs Alben, in Kollaborationen mit anderen Stars und sogar mit brandneuen Songs. Damit festigt er eindrucksvoll seinen Ruf, einer der besten Songwriter und Sänger des aktuellen Jazz und  Rhythm’n'Blues zu sein.

Gregory Porter live bei den jazzopen 2022

Gregory Porter - Vocals

Albert "Chip" Crawford - Piano

Jahmal Nichols - Double Bass

Emanuel Harrold - Drums

Tivon Pennicott - Tenor Sax

Ondrej Pivec - Hammond

Al Di Meola

Al Di Meola gehört zu den Top-Gitarristen unserer Zeit. Die Musik des US-Amerikaners fasziniert durch ihre außergewöhnliche Komplexität und anspruchsvollen Harmonien. Diese Grundessenz seines Schaffens prägte die Identität des Ausnahmetalentes über seine mittlerweile vier Dekaden andauernde Kariere. Vier Alben mit Gold- und zwei mit Platin-Status sowie mehr als 6 Millionen verkaufte Tonträger weltweit und zahlreiche Grammy-Auszeichnungen stellen nur einen Teil seines gigantischen Erfolges dar.

Aufgewachsen in New Jersey, studierte Di Meola nach der Highschool am Berklee Collage of Music in Boston.  Bereits im Alter von 17 Jahren spielte Di Meola im Quintett des Keyboarders Barry Miles; zwei Jahre später wurde er von Chick Corea entdeckt und in dessen Band Return to forever aufgenommen, der neben Chick Corea auch Stanley Clarke und Lenny White angehörten. 1976 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum, 1977 wurde er vom Fachmagazin Guitar Player als Best Jazz Guitarist und sein zweites Album (Elegant Gypsy) als Best Guitar LP ausgezeichnet. Damit war er der jüngste Gitarrist, der diese Auszeichnungen jemals bekam; insgesamt wurde ihm diese Ehrung viermal verliehen. In den 70ern gilt Di Meola als schnellster Gitarrist der Welt, seine Solowerke etablieren ihn endgültig in der ersten Liga des Jazz. Seinen unverkennbaren Stil prägt eine Fusion aus Rock, Jazz, Latin und World Music. Seine überragende Spieltechnik auf der Akustikgitarre und auf der E-Gitarre sowie die Tiefe seiner Kompositionen verschafften Di Meola etliche Fans auf der ganzen Welt.

Sein letztes Album erschien im März 2020. Unter dem Titel Across The Universe hat das Genie 14 Beatles-Titel in musikalischer Balance zwischen fulminanten orchestralen Klängen sowie großartig austarierten Tönen aus Akustik- sowie E-Gitarre neu interpretiert und arrangiert. Aktuell arbeitet Al Di Meola an einer Autobiografie sowie brandneuer Sologitarrenmusik. Es bleibt auch nach über 40 Jahren spannend um das Ausnahmetalent, denn bereits im April 2022 soll das 1981 veröffentlichte Album Saturday Night in San Francisco neu interpretiert erscheinen.

David Sanborn

Der bekannte Jazz-Journalist Scott Yanow beschrieb David Sanborn einmal so: „Er ist der  einflussreichste Saxophonist im Bereich Pop, R&B und Fusion der vergangenen 20 Jahre.“

Geboren wird Sanborn zwar in Florida, aber er wächst in St. Louis, Missouri, auf. Mit drei Jahren erkrankt Sanborn an Kinderlähmung, als Teil seiner Therapie kommt er das erste Mal mit dem Saxophon in Berührung. Nach der Highschool studierte er Musik, bevor er nach Kalifornien zog. Mit Paul Butterfield spielte er auf dem legendären Woodstock-Festival und tourte mit Stevie Wonder, den Rolling Stones und David Bowie. Er machte sich einen Namen als Sideman von weiteren Persönlichkeiten wie James Brown, Aretha Franklin, Billy Joel, Eric Clapton oder George Benson. 1975, im Alter von 30 Jahren, veröffentlicht er mit Taking Off sein erstes Soloalbum, das heute ein Klassiker ist und die Karriere in Fahrt bringt. Die Single Seduction untermalte den Film American Gigolo. Doch bei allen Genrewechseln, die er souverän vollzieht, will er irgendwann etwas Neues machen. In den 90er Jahren schart er Musiker wie Bill Frisell, Marc Ribot, Charlie Hayden oder Herb Robertson um sich, seine Musik wird progressiver und experimenteller. In seiner eigenen Fernsehsendung Night Music tut er das, was er am liebsten mag: Er stellt Künstler der verschiedensten Stilrichtungen gemeinsam auf die Bühne. Doch David Sanborn ist nicht nur ein experimentierfreudiger Verwandlungskünstler, er ist vor allem sehr produktiv und erfolgreich. In den bisher 6 Jahrzehnten seiner Karriere hat Sanborn insgesamt 24 Alben veröffentlicht, gewann sechs Grammy-Awards und erhielt acht Goldene sowie eine Platin-Schallplatte.

David Sanborn live bei den jazzopen 2022