Deutscher Dokumentarfilmpreis: "The Potential of Noise"

Konrad „Conny“ Plank gehört zu den innovativsten Klanggestalter seiner Zeit. Die Aufnahmen, die ab den 60er Jahren bis in die 80er Jahre in seinem Tonstudio in der Nähe von Köln entstanden sind, haben die Musikwelt revolutioniert. Er war der Pionier des Krautrocks und Wegbereiter für die Revolution der Elektronik in der Popmusik. Bands und Künstler welche der Tontüftler unter seine Fittiche nahm (meist bevor sie Weltruhm erlangten) bestätigen unisono, dass ihre Karriere ohne das Talent von Conny Plank eine andere gewesen wäre. Kraftwerk, Neu!, Can, Whodini, Brian Eno, DAF, Gianna Nannini, Ultravox und die Eurythmics sind bloss einige davon. Conny Plank starb viel zu früh im Alter von 47 Jahren. Er hinterließ seiner Frau, der Schauspielerin Christa Fast und seinem 13 jährigen Sohn Stephan ein weit über die Grenzen bekanntes Musikstudio. 25 Jahre später macht sich sein Sohn auf die Suche nach seinem Vater, seiner Bedeutung, seinem Einfluss. Da diese Musiker Stephan als das Kind aus dem Studio kennen, bietet der Film einen ungewöhnlich intimen und emotionalen Blick auf die Künstler, ihre Arbeit mit Conny Plank und auf die Hintergründe einer Musikproduktion. Der Dokumentarfilm 'Conny Plank – The Potential of Noise' ist die Suche nach dem Menschen und Produzenten Conny Plank, eine Reise durch die Musikgeschichte, die Suche eines Sohnes nach seinem Vater mit einem Soundtrack, der Millionen von Musikfans über drei Dekaden massgeblich geprägt hat.

Biographie der Regisseure:

Stephan Plank ist seit 2010 fester Medienberater für Betterplace.org, Schröder und Schömps PR und Microsoft Home-Entertainment. Zuvor war er der Manager von Nina und Cosma Shiva Hagen. Er war bereits Regieassistent bei Ziska Riemanns 'Freekz of the Underground', Game Designer für Electronic Arts und Cover-und Albumdesigner für verschiedene Künstler. Mit seinem Film 'Bunch of Kunst' möchte er seinen eigenen Vater Conny Plank kennenlernen, den er als besessenen Arbeiter hinter dem Mischpult erlebt hat, mit dem er jedoch nicht viel freie Zeit verbringen durfte.

Reto Caduff ist ein schweizer Regisseur von Dokumentarfilmen, Musikvideos, Werbe- und Kurzfilmen sowie TV Serien in Los Angeles und der Schweiz. Seine Kinodokumentation 'Krokus - as long as we live' gewann 2006 den Zürcher Filmpreis. 2014 gründete er seinen Verlag „Sturm & Drang“, in dem er hochwertige Fotobuchausgaben von Fotografen und Künstlern veröffentlicht.