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Indra Rios-Moore
Vorband: Finn Lynden
Freitag 13.07.2018
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: Finn Lynden: 21:00 Uhr | Indra Rios-Moore: 22:00 Uhr
BIX Jazzclub
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Bei entsprechendem Nachweis erhält die Begleitperson kostenfreien Zutritt zu den jazzopen.

Indra Rios-Moore

Die New Yorker Jazzkünstlerin Indra Rios-Moore mit afro-amerikanischen und puertorikanischen Wurzeln hat international bereits ein lautes Echo erzeugt. Ihr Debütalbum "Heartland", produziert von Starproduzent Larry Klein (Produzent von Melody Gardot und Joni Mitchell), wurde von der London’s Sunday Times und The London Telegraph zum besten Jazz Album des Jahres gekürt. Die Single "Little Black Train" erreichte in den Itunes Jazz Charts in Frankreich, Deutschland und Dänemark Nr.1, sie gewann 2016 in München den BMW Welt Jazz Award und wird bereits als "weiblicher Gregory Porter" gehandelt.

Indra ist eine herausragende Sängerin, deren sinnlichen, beseelten Interpretationen von Jazz- und Pop-Songs nicht nur ins Ohr gehen, sondern dort auch hängen bleiben. Mühelos vermittelt die in Dänemark lebende New Yorkerin mit ihrer delikaten, wandlungsfähigen aber dennoch kraftvollen Stimme zwischen Gospel, Singer-Songwriterästhetik, Jazz, Blues, David Bowie, Pink Floyd und Johnny Hartmann. Die Frau mit dem großen Herzen funktioniert wie ein Filter, der als Essenz reinste Indra Rios-Moore gewinnt. Wunderbar feinsinnig vernetzt ist ihre leise, konsequente, schlüssige, überhaupt nicht konventionelle Musik, und tief berührend bestimmt nicht nur, weil sie über eine so einnehmende, nuancenreiche, herzerwärmende Stimme verfügt. Sie selbst sagt, dass sie mit ihrer Band zusammen atmen würde. Mehr noch: Da gibt es einen gemeinsamen Puls, der unaufgeregt, zart schlägt.

Für Frühjahr 2018 ihr neues Album "Carry my Heart" angekündigt und mit Jay Newland - dem Produzenten von Gregory Porter und Norah Jones - wird sich ein weiterer großer Name für die Realisierung verantwortlich zeigen. Mit diesem kleinen Meisterwerk schlägt Indra Rios-Moore mühelos Brücken zwischen Jazz, Pop und American Songs und verschmilzt auf kunstvolle Art diese Genres nahtlos miteinander.

Finn Lynden

Finn Lynden geht sofort ins Ohr – und das nachhaltig. Der gerade einmal 19-jährige Sänger und Komponist aus Offenburg lebt und performt mittlerweile in seiner Wahlheimat Berlin. Im Rahmen des „Play-Live“ Förderprogramms des Landes Baden-Württemberg schaffte er es in die Finalrunde und darf seine bisher noch junge Karriere nun auf den jazzopen stuttgart fortsetzen. Seine absolut starke Bühnenpräsenz und noch mehr das Timbre seiner Stimme, lässt den Zuhörer in eine Rock- oder vielmehr in eine Jazz- und Soul-Oper eintauchen. Finn Lyndens Debutalbum steht in den Startlöchern und erscheint noch dieses Jahr. Auch auf Live- und Musikvideos darf man noch gespannt sein.