Tickets

Jamiroquai
Vorband: IBEYI
Mittwoch 18.07.2018
Einlass: 17:00 Uhr
Beginn: Vorbands ab 18:45 Uhr | Hauptact: 20:30 Uhr
Schlossplatz
TICKET HOTLINE
0711 99 799 999
Online-Tickets hier:
* Weitere Infos zum Business-Ticket

Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Besucher sind bei den jazzopen herzlich willkommen.
Tickets erhalten Sie ausschließlich telefonisch beim Veranstalter unter +49 (0)711 50990-0.
Bei entsprechendem Nachweis erhält die Begleitperson kostenfreien Zutritt zu den jazzopen.

Jamiroquai

Am 18. Juli gibt Jamiroquai seine jazzopen Premiere am Schlossplatz und läutet damit die Jubiläumsfeier auf der Festival-Hauptbühne ein. Es ist das einzige Deutschland-Konzert der Band während der Festivalsaison.

Die britische Funk-, Disco- und Acid-Jazz Band um den Frontsänger Jay Kay wurde in den 1990er Jahren mit Hits wie „Virtual Insanity“ oder „Cosmic Girl“ weltberühmt. Bis heute kann die Band auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken: Darunter diverse MTV Video Music Awards sowie einen Grammy, fünf ausverkaufte Welttourneen und weltweit über 35 Millionen verkaufte Alben. Erst im März 2017 veröffentlichte die Londoner Band ihr neuntes Album „Automaton“.

Neben den großen Hits aus über 25 Jahren Bandgeschichte wird Jamiroquai bei den jazzopen auch Songs aus dem neuen Album präsentieren. Dieses wurde von Jay Kay und Keyboarder Matt Johnson komponiert und selbst produziert und erinnert mit seinem futuristisch-elektronischen Sound an Daft Punk. “The inspiration for Automaton is in recognition of the rise of artificial intelligence and technology in our world today and how we as humans are beginning to forget the more pleasant, simple and eloquent things in life and in our environment including our relationship with one another as human beings. “ – so Jay Kay zur Inspiration des Albums.

Jamiroquai entstand Ende der 1980er Jahre in London. 1992 kam die Band bei dem Label „Acid Jazz Records“ unter Vertrag und veröffentlichte mit „When You Gonna Learn?“ ihre erste Single. Der Song eroberte die Tanzflächen der Undergroundszene in solch schwindelerregendem Tempo, dass Sony Jamiroquai einen Vertrag über acht Alben anbot, ohne dass die Band vorher einen Longplayer veröffentlicht hatte. Das Debütalbum „Emergency On Planet Earth“ landete auf Platz eins der britischen Charts und erreichte Platin. Neben der Musik wurden Frontmann Jay Kay und seine auffälligen Kopfbedeckungen schnell zum Mittelpunkt. Seine Silhouette wurde als „Buffalo Man“ zum Markenzeichen der Band, das jede Veröffentlichung zierte. Eine neue Musikikone war geboren.

Mit ihrem zweiten Album „The Return of the Space Cowboy“ 1995 schafften Jamiroquai  ihren Durchbruch in ganz Europa. Das dritte Album „Travelling Without Moving“ brachte im Herbst 1996 dann auch die ganz großen Charterfolge wie „Cosmic Girl“ hervor, mit denen sich Jamiroquai auch auf dem US-amerikanischen Markt durchsetzte. 

In all den Jahren schafften es Jamiroquai, die Balance zu halten: Zwischen dem eigenen, typischen Sound mit hohem Wiedererkennungswert und neuen Elementen, die für Spannung sorgen. Ihre Platten leben von Abwechslungsreichtum und der Überwindung musikalischer Grenzen, ihre Live-Auftritte strotzen vor Spielfreude, Unbekümmertheit und musikalischer Höchstleistung.   

Ibeyi

Ibeyi, das sind die beiden Zwillingsschwestern Naomi und Lisa-Kainde Diaz. Mit Naomi an der Percussion und Lisa am Klavier lassen sie die Songs der westafrikanischen Yoruba-Kultur aufleben, der sie väterlicherseits tief verbunden sind. Dabei schimmern ihre Wurzeln in Form von mehrsprachigen Lyrics auf Englisch, Französisch und Yoruba immer wieder durch. Geboren sind die Zwillinge in Paris, wo sie auch noch leben, aber ihre ersten beiden Lebensjahre haben sie in Kuba verbracht. Ihr Vater, Miguel "Anga" Diaz, war ein Mitglied des Buena Vista Social Clubs und einer der besten Conga Spieler seiner Generation. Mit nur 45 Jahren verstarb Anga 2006 an den Folgen eines Herzinfarkts – traumatisches Erlebnis für die ganze Familie. Die Geschwister waren gerade 11 Jahre alt und versuchten ihren Schmerz mit Hilfe der Musik zu verarbeiten. Schon einen Tag nach seinem Tod begann Naomi das Lieblingsinstrument ihres Vaters zu spielen – das Cajón. Indirekt wurde so der Grundstein für Ibeyi gelegt. "I am quite sure if he was still with us I would not play cajón," sagt sie. "I would not go on stage."

Ibeyis Sound verbindet Samples und Synthies, rituelle Gesängen und jazzige Vocals die an Björk und Fever Ray erinnern, Tradition und Moderne. Der einzigartige Klang ihrer Musik ist der perfekte Klangteppich für die intimen Geschichten: Im Februar 2015 veröffentlichen sie dann ihr gleichnamiges Debütalbum, welches sie zusammen mit dem Produzenten und XL Chef Richard Russell aufgenommen haben. Das Album ist eine subitle Melange aus Lisa-Kaindes Soul- und Jazzgesang, Naomis bestechend präzisen Beats und Yoruba-Gesang und verbindet die unterschiedlichsten Einflüsse aus Frankreich, Kuba und Afrika. Ibeyi ist auch auf einem persönlichen Level ein Hybrid, verbindet zwei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten. Die Dynamik der Musik entstammt dem Kontrast zwischen den Zwillingen, deren Beziehung sich erneut geändert hat seit sie zusammenarbeiten. Auf der Bühne kommunizieren die beiden ohne Worte und verstehen sich blind.