Tickets

La Noche Argentina: Quinteto Astor Piazzolla & Melingo
Freitag 08.07.2022
Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: Melingo: 19.00 Uhr | Quinteto Astor Piazzolla: 21.15 Uhr
SpardaWelt Eventcenter ALLE ZEITEN OHNE GEWÄHR. ÜBER DIE GENAUEN SPIELZEITEN INFORMIEREN WIR AM SHOWTAG.
Es gelten die AGB und Besucherinformationen der jazzopen
TICKET HOTLINE
0711 99 799 999

Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Besucher sind bei den jazzopen herzlich willkommen.
Tickets erhalten Sie ausschließlich telefonisch beim Veranstalter unter +49 (0)711 50990-0.
Bei entsprechendem Nachweis erhält die Begleitperson kostenfreien Zutritt zu den jazzopen.

Quinteto Astor Piazzolla

Der Argentinier Astor Piazzolla starb 1992 in Buenos Aires im Alter von 71 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Der Begründer des Tango Nuevo arbeitete zu Lebzeiten leidenschaftlich daran, eine zeitgenössische Form des traditionellen Tango Argentino zu schaffen, die alle Zeiten überdauert. Am meisten Aufsehen erreichte er dabei mit seinem Quintett, das er 1960 gründete und das stets in erstklassiger Besetzung mit Unterbrechungen bis zum Jahr 1988 existierte. Die Instrumente waren gesetzt: Bandoneon, Violine, elektrische Gitarre, Klavier und Bass.

Nach seinem Tod gründete Laura Escalada Piazzolla die Astor Piazzolla Foundation mit dem Ziel, die Musik ihres Mannes hinaus in die ganze Welt zu tragen. Einer ihrer wichtigsten Schritte war, das Quinteto Astor Piazzolla 1998 wieder aufleben zu lassen, indem sie die besten Tango-Musiker zusammenholte. Über 20 Jahre später gehören Pablo Mainetti (Bandoneon), Nicolás Guerschberg (Klavier), Serdar Geldymuradov (Violine), Armando de la Vega (Gitarre), Daniel Falasca (Kontrabass) und Julián Vat (musikalische Leitung) zur aktuellen Generation dieses Quintetts, das sich zur Aufgabe gemacht hat, den reinen Piazzolla-Klang in der heutigen Zeit zu bewahren.

Pablo Mainetti - Bandoneon

Serdar Geldymuradov - Violine

Nicolás Guerschberg - Klavier

Daniel Falasca - Kontrabass

Armando de la Vega - Gitarre

Julián Vat - Musikalische Leitung

 

 

Melingo

Keiner passt besser zu einer argentinischen Nacht als Melingo, die mystische Figur der argentinischen Rockszene, Verfechter des Tango Argentino, charismatischer Erzähler berührender Geschichten über die Randfiguren der Gesellschaft: Gauner, Zuhälter, Streuner, Hoffnungslose.

Daniel Melingo, Argentinier griechischer Abstammung und 1957 in Buenos Aires geboren, ist ein Künstler mit vielen Facetten. Er ist Schauspieler, Autor und Musiker (Klarinette, Gitarre, Saxophon, Komponist und Sänger) mit bisher 18 veröffentlichten Alben.

Zu Hause am Konservatorium lernt er Klarinette und studiert Musikwissenschaft, Komposition und zeitgenössische Musik. Die Diktatur treibt ihn Ende der 70-er Jahre nach Brasilien, wo er viel mit Milton Nascimento zusammenspielt. Nach vielen Rock-, Punk- und Filmmusik-Projekten in Argentinien und Spanien startet er schließlich 2014 eine dreiteilige Serie, die sich hauptsächlich um den Charakter des Vagabunden Celeste dreht. Es folgen die Alben Anda und Oasis, alle in der Tradition der berühmten Lunfardo-Dichter wie Luis Alposta mit kraftvollen Gossensprache. Kritiker bezeichnen Melingo gern als den „Tom Waits des Tangos“. Er selbst sagt: „Ohne Schmerz kommt man gar nicht erst darauf, sich die Fragen zu stellen, zu denen man die Antworten sucht. Ich finde gerade im Leiden auch die Freude. Der Schmerz macht mich fröhlich.“