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SING THE TRUTH - feat. Angélique Kidjo, Cécile McLorin Salvant, Lizz Wright
Dienstag 09.07.2019
Einlass: 18:30 UHR
Beginn: Pulse Project: 19:15 Uhr | Sing the Truth: 20:30 Uhr
Altes Schloss ALLE ZEITEN OHNE GEWÄHR. ÜBER DIE GENAUEN SPIELZEITEN INFORMIEREN WIR AM SHOWTAG.
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Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Besucher sind bei den jazzopen herzlich willkommen.
Tickets erhalten Sie ausschließlich telefonisch beim Veranstalter unter +49 (0)711 50990-0.
Bei entsprechendem Nachweis erhält die Begleitperson kostenfreien Zutritt zu den jazzopen.

Hinweis: Das Management der Künstlerin teilte uns mit, dass die Grammygewinnerin Cécile McLorin Salvant beim Auftritt am 9.7. Dianne Reeves ersetzen wird.

Sing the Truth

Featuring Angélique Kidjo, Cécile McLorin Salvant, Lizz Wright with music director Terri Lyne Carrington

Drei Frauen mit atemberaubenden Stimmen - ANGÉLIQUE KIDJO, CÉCILE MCLORIN SALVANT & LIZZ WRIGHT - gehen wieder gemeinsam mit „SING THE TRUTH“ auf Tour und sind am 9. Juli 2019 bei den jazzopen im Alten Schloss zu Gast. Mit dem Programm ehren Kidjo, McLorin Salvant und Wright unter der Musikdirektion von Terri Lyne Carrington mit einer fünfköpfigen Band die Musik und den Geist großer Künstlerinnen und stellen Songs über Empowerment in den Mittelpunkt. Wenn diese drei Frauen „die Wahrheit singen“ entsteht ein inspirierender Konzertabend, der kein Herz unberührt lässt und das Publikum mit einem herzerwärmten und gestärkten Gefühl nach Hause schickt. Das „Sing the Truth“- Konzept begann im Jahr 2004 und wurde ins Leben gerufen, um die ein Jahr zuvor verstorbene Sängerin Nina Simone zu ehren. Mittlerweile gilt die Huldigung auch anderen großen Künstlerinnen aus dem Jazz, Folk, R’n’B und Blues wie z.B. Miriam Makeba, Abbey Lincoln oder Odetta.

Angélique Kidjo - Vocals

Cécile McLorin Salvant - Vocals

Lizz Wright – Vocals

Terri Lyne Carrington - Drums and Music Director

Cécile McLorin Salvant

Cécile McLorint Salvant verkörpert eine große Intensität und eine umwerfende Schönheit in ihrer Musik. Mit einer sympathischen Mischung aus Coolness, Eleganz und Melancholie knüpft sie an große Frauen des Jazzgesangs wie Billie Holiday oder Sarah Vaughan an und führt deren Erbe mit eigenem Charakter weiter. Damit verkörpert sie die komplette Jazz-Historie und befindet sich damit dennoch absolut im Hier und Jetzt. Bekannt ist die Sängerin für ihre gefühlvolle, hochschwingende Stimme und Virtuosität. In ihren Songs konzentriert sie sich auf eine theatralische Darstellung des Jazzstandards und komponiert Musik und Texte, die sie in ihrer Muttersprache Englisch, Französisch sowie auf Spanisch singt.

Schon im Kindesalter wurde Cécile McLorint Salvant von der Musik geprägt: Mit gerade mal 5 Jahren begann sie mit dem klassischen Klavierunterricht, mit 8 Jahren sang sie in einem Kinderchor. 2007 zog es Cécile nach Frankreich, wo sie neben Jura und politische Wissenschaften klassischen Gesang studierte. Dort sammelte sie nicht nur erste Erfahrungen als Sängerin mit ihrer Band, sondern lernte auch den Jazz kennen und lieben: "Wo sonst haben Sie die Freiheit mit so vielen unterschiedlichen Stimmungen zu arbeiten" schwärmt die multikulturelle US-Amerikanerin. Nach einer Reihe von Konzerten in Paris nahm sie 2009 mit dem Jean-François Bonnels Paris Quintet ihr erstes Album "Cécile" auf. Ein Jahr später setzte sie sich gegen ihre 237 Mitbewerbern durch und gewann Platz 1 des Thelonious Monk Wettbewerbs, der ihr die Türen zur Jazzwelt öffnete. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Nachdem sie für ihr zweites Album für einen Grammy nominiert war, durfte sie jeweils einen Grammy für ihre beiden darauffolgenden Alben als bestes Jazzalbum mit nach Hause nehmen.

Angélique Kidjo

Die dreifache Grammy-Preisträgerin Angélique Kidjo ist bekannt für ihre einzigartige Weltmusik mit unterschiedlichsten Einflüssen. Die Singer-Songwriterin lässt Einflüsse der Musik aus ihrer Heimat Benin, dem Afro-Pop, R&B, Jazz aber auch aus lateinamerikanischer und afrokaribischer Musik in ihre Songs einfließen. Den Großteil ihrer Lieder singt sie in ihren Muttersprachen Fon und Yoruba oder auch auf Englisch und Französisch. Sie selbst sagt, dass ihre Musik von der Musiklegende Miriam Makeba inspiriert wurde. Angelique Kidjo wurde von einigen der einflussreichsten Medien der Welt gelobt, unter anderem auch vom Forbes Magazine, welches sie als erste Frau in ihrer Liste der mächtigsten Stars in Afrika eingestuft hat.

Schon im Kindesalter wurde Cécile McLorint Salvant von der Musik geprägt: Mit gerade mal 5 Jahren begann sie mit dem klassischen Klavierunterricht, mit 8 Jahren sang sie in einem Kinderchor. 2007 zog es Cécile nach Frankreich, wo sie neben Jura und politische Wissenschaften klassischen Gesang studierte. Dort sammelte sie nicht nur erste Erfahrungen als Sängerin mit ihrer Band, sondern lernte auch den Jazz kennen und lieben: "Wo sonst haben Sie die Freiheit mit so vielen unterschiedlichen Stimmungen zu arbeiten" schwärmt die multikulturelle US-Amerikanerin. Nach einer Reihe von Konzerten in Paris nahm sie 2009 mit dem Jean-François Bonnels Paris Quintet ihr erstes Album "Cécile" auf. Ein Jahr später setzte sie sich gegen ihre 237 Mitbewerbern durch und gewann Platz 1 des Thelonious Monk Wettbewerbs, der ihr die Türen zur Jazzwelt öffnete. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Nachdem sie für ihr zweites Album für einen Grammy nominiert war, durfte sie jeweils einen Grammy für ihre beiden darauffolgenden Alben als bestes Jazzalbum mit nach Hause nehmen.

Lizz Wright

Die amerikanische Jazzsängerin begann mit dem Gesang schon im Kindesalter. Gefühlvolle Kompositionen und Interpretationen zwischen Jazz und Rhythm'n'Blues sind die Heimat ihrer rauchigen Melodien. Die New York Times lobt sie sogar mit den Worten, sie erschaffe musikalisches Gold. Neben ihren eigenen Projekten arbeitete Lizz Wright immer wieder mit anderen Künstlern wie zum Beispiel Joe Sample, Danilo Pérez, Kip Hanrahan oder David Sanborn zusammen. Auf ihren ersten beiden Alben, welche ihr die großen Türen der Jazzwelt öffneten, präsentierte sie sich nicht nur als vielseitige und ausdrucksvolle Sängerin, sondern auch als erstaunlich gewandte Songschreiberin. In ihren Songs fließen Elemente des Jazz, Gospel, Blues, Soul, Rhythm'n'Blues aber auch aus dem Pop mit ein. Ihre Vorliebe für verhaltene Tempi und phantastisch klangvolle tiefe Töne macht deutlich, weshalb in der Jazzwelt derzeit so viel über Lizz Wright gesprochen wird. Eine ganz besondere Ehre wurde ihr zugeteilt, als sie 2017 mit dem Ella Fitzgerald Award ausgezeichnet wird. 2017 veröffentlichte sie ihr neuestes Album „Grace“, für welches sie hier in Deutschland ein begeistertes Presseecho erhielt. Lizz Wright gab ihre Musik bei den jazzopen 2016 schon einmal zum Besten und wir freuen uns umso mehr, die Künstlerin ein weiteres Mal bei uns willkommen zu heißen.

Terri Lyne Carrington

Terri Lyne Carrington ist eine amerikanische Jazz Schlagzeugerin, Komponistin und Produzentin, die neben der Musik noch zusätzlich am Berklee College of Music unterrichtet und ein eigenes Musiklabel betreibt. Der Jazzautor und -journalist Scott Yanow bezeichnete sie als eine der ersten wichtigen Schlagzeugerinnen im Jazz. 1989 veröffentlichte Carrington ihr erstes eigenes Album „Real Life Story“, das von ihr und Robert Irving III produziert und auf PolyGram veröffentlicht wurde. An dem Album wirkten neben Wayne Shorter noch weitere große Künstler wie Dianne Reeves oder Hiram Bullock mit. Das Album wurde für einen Grammy Award nominiert und erreichte Platz drei der Top Contemporary Jazz Alben des Billboard-Magazins. 

Die 40-jährige Musikerin, dreimalige Grammy-Preisträgerin, Produzentin und Pädagogin, begann ihre professionelle Karriere mit gerade mal zehn Jahren. Sie wurde in verschiedenen Magazinen als "Wunderkind" vorgestellt, wie zum Beispiel in dem People-, EBONY-, oder im Modern Drummer Magazin. Nach einem Stipendium am Berklee College of Music arbeitete Carrington als gefragte Musikerin in New York City und zog später nach Los Angeles, wo sie als Late-Night-Drummer für die Arsenio Hall Show und die Quincy Jones‘ „ VIBE“ Fernsehsendung tätig war. Terri Lyne Carrington ist auch die erste weibliche Künstlerin, die einen Grammy für das beste Jazz Instrumental Album gewann. Bis heute hat sie acht Alben herausgebracht, zuletzt „The Mosaic Project“: LOVE und SOUL, mit einer Reihe herausragender weiblicher Instrumentalistinnen und Sängerinnen, unter anderem Natalie Cole, Chaka Khan und Nancy Wilson. Aktuell tourt sie mit ihrer neuesten Band „Social Science“.