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Tears for Esbjörn
Vorband: Funky Kayle
Montag 16.07.2018
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: Funky Kayle: 19:00 Uhr | Tears for Esbjörn: 20:30 Uhr
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Tears for Esbjörn

Kein europäischer Jazzpianist war in den "Nullerjahren" derart einflussreich, wie der Schwede Esbjörn Svensson mit "e.s.t. Esbjörn Svensson Trio". Am 14. Juni 2018 ist es genau zehn Jahre her, das Esbjörn Svensson bei einem Tauchunfall in den Schären bei Stockholm tödlich verunglückte und so eine beispiellose Erfolgsgeschichte ein tragisches Ende nahm. Doch bis heute ist der Einfluss Svenssons, besonders auf junge Generationen von Jazzmusikern, ungebrochen. Und sein Werk, seine Musik, seine raffinierten Melodien, die sowohl seine Kompositionen, als auch seine Improvisationen durchziehen und der dynamische Sog, den die Musik von e.s.t. so unwiderstehlich machte, haben nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Und e.s.t. Titel wie "Dodge the Dodo", "Love is Real" oder "Goldwrap" sind zu Klassikern des modernen Jazz geworden. Mit "Tears for Esbjörn" verneigen sich Freunde, Weggefährten und Bewunderer Svenssons vor dessen Werk.

Initialzündung für das Projekt "Tears for Esbjörn" war die gleichnamige Komposition des finnischen Pianisten Iiro Rantala auf dessen 2011 erschienenem Erfolgsalbum "Lost Heroes". Neben einer engen Freundschaft verband Rantala und Svensson vor allem die Liebe zu klaren, einprägsamen Melodien und ein breites stilistisches Spektrum, das sich neben Jazz mindestens genauso stark an Pop und Klassik orientiert. Im Rahmen der von ACT Labelchef Siggi Loch kuratierten Reihe "Jazz at Berlin Philharmonic" entstand die Idee eines ganzen Konzertabends rund um die Musik von Esbjörn Svensson. Die Wochen im Voraus ausverkaufte Premiere am 1. Oktober 2015 wurde für Publikum und Mitwirkende zu einem unvergesslichen Erlebnis und schließlich auf dem Album "Jazz at Berlin Philharmonic – Tears for Esbjörn" dokumentiert.

Neben Rantala, der auch im Rahmen des "Tears for Esbjörn" Konzertes bei den jazzopen Dreh- und Angelpunkt des Konzertes ist, wirken sechs weitere europäische Spitzenmusiker mit – jeder einzelne mit einer besonderen Verbindung zu Esbjörn Svensson und seiner Musik. Der schwedische Gitarrist Ulf Wakenius spielte schon 2008 als erster, mit "Love is Real" ein komplettes Hommage-Album im Gedenken an Esbjörn Svensson ein. Auch der polnische Geiger Adam Baldych, glühender e.s.t. Bewunderer, verneigte sich mit dem Stück "Letter for E" vor seinem Idol. Neben Svenssons Klavierspiel war er auch das extrem enge, dynamische Zusammenspiel der e.s.t. Rhythmusgruppe mit Drummer Magnus Ösröm und Bassist Dan Berglund, die den besonderen Bandsound ausmachte. Bei "Tears" bilden der schwedische Meister-Bassist Lars Danielsson und Drummer Rasmus Kihlberg das rhythmische Rückgrat der Besetzung. Und schließlich erwarten die Konzertbesucher zwei ganz besondere Solisten: Die Dänin Caecilie Norby – eine der erfolgreichsten und vielseitigsten Sängerinnen des skandinavischen Jazz. Und Saxofonist und Flötist Magnus Lindgren, der neben seinen eigenen Projekten regelmäßig an der Seite von Till Brönner und Nils Landgren auf der Bühne steht.

In wechselnden Besetzungen, Stimmungen und Interpretationsansätzen widmet sich diese wahrliche Allstar Band einigen der bekanntesten e.s.t.-Stücken und zudem neuen Kompositionen für ihren Freund Esbjörn Svensson. Mit Tränen der Trauer über den schmerzlichen Verlust, und Tränen der Freude darüber, dass Esbjörn Svensson in seiner Musik weiter lebt.

Caecilie Norby, Gesang

Adam Baldych, Violine

Magnus Lindgren, Saxofon / Flöte

Ulf Wakenius, Gitarre

Iiro Rantala, Piano

Lars Danielsson, Bass

Rasmus Kihlberg, Schlagzeug

Funky Kayle

Der Sound der gebürtigen Oldenburger von Funky Kayle orientiert sich an Bands wie Snarky Puppy oder Hiatus Kaiyote. Die Vielseitigkeit der meist eigens komponierten Stücke ist faszinierend. Die Band erarbeitet, arrangiert und komponiert Stücke, die unter den verschiedenen Einflüssen aller Musiker immer wieder zu neuen Klangerlebnissen führt. So wurden Sie im Sommer 2017 zur Bundesbegegnung “Jugend jazzt” eingeladen und gewannen dort den zweiten Preis. Klangliche Einflüsse von Vibraphon, Gitarre und Fender Rhodes ermöglichen gleichermaßen spannende, wie auch komplexe Klänge. Sobald Drums und Bass für den nötigen Groove sorgen und Kim Huynh mit ihrer unverwechselbaren Stimme die Zuhörer in Ihren Bann zieht, verbreitet die Band eine hohe energetische Spannung und entfacht so ein musikalisches Feuerwerk.