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Wolfgang Dauner
Freitag 12.07.2019
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: Lukas de Rungs Quintett (playground): 19:30 Uhr | Wolfgang Dauner: 21:00 Uhr
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Bei entsprechendem Nachweis erhält die Begleitperson kostenfreien Zutritt zu den jazzopen.

Wolfgang Dauner

Seit Beginn der 60er Jahre prägt der Pianist, Keyboarder und Filmkomponist Wolfgang Dauner die Jazz-Landschaft. Der 1935 in Stuttgart geborene Ausnahmekünstler hat sich nicht nur mit dem Wolfgang Dauner Trio, dem Duo Dauner&Dauner, dem United Jazz + Rock Ensemble und der Band Et Cetera, sondern auch als Solokünstler einen Namen gemacht. Wie kein anderer versteht er es, Klangneuschöpfungen zu erzeugen und Genregrenzen zu überschreiten. Mit dem Anspruch, über die gestalterischen Möglichkeiten hinauszugehen, ist er ein Meister der freien Improvisation und des Rock Jazz. Als einem der vielseitigsten Jazzpianisten und -keyboarder der Gegenwart gelang es ihm darüber hinaus, dem Jazz in Deutschland durch seine inspirierende Art neue Richtungen zu zeigen: Dauner war einer der ersten Jazz-Musiker, der den Synthesizer in seine Stücke mit einbezog und gilt seither als Pionier des elektronischen Avantgarde-Jazz. Am 12. Juli bei den jazzopen gruppiert sich um Stuttgarts größten Jazzer eine 6-köpfige Band mit Florian Dauner, Roland Peil und weiteren Ausnahmemusikern.

Für seine Werke wurde er unter anderem mit dem Großen Deutschen Schallplattenpreis, der German Jazz Trophy und 2016 mit dem ECHO Jazz ausgezeichnet. Außerdem erhielt er den "Sonderpreis für das Lebenswerk" beim Jazzpreis Baden-Württemberg. Dauners Konzerte sind nie gewöhnliche Auftritte. Vielmehr versprechen sie außergewöhnliche Konzerterlebnisse mit großartigen Klängen. Sie bieten eine fantastische Mischung aus improvisierten Passagen verknüpft mit vorproduziertem Klangmaterial, bei denen akustische Instrumente wie Konzertflügel und Schlagzeug auf programmierte Sounds aus Laptop und E-Drum treffen. "Er ist immer ein Neuerer geblieben und hat es stets verstanden, neue Ideen bereits im Experimentierstadium für ein breites junges Publikum aufzuarbeiten – ein Pionier des Jazz und der zeitgenössischen Musik im wahrsten Sinne des Wortes, der so manches avantgardistische Experiment populär einzusetzen vermochte", beschreibt ihn Dr. Peter Ortmann, Vorstand der Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ).

Wolfgang Dauner - piano

Flo Dauner - drums

Christof Lauer - tenor, sax

Roland Peil - percussion

Jakob Manz - sax

Frieder Klein - e-Bass

Roland Peil

Roland Peil, geb. 1967 in Essen, gehört zu den bekanntesten deutschen Percussionisten. Er wurde von 1978-1986 als klassischer Percussionist ausgebildet und war als Solist und im Ensemble mehrmals Bundespreisträger der Wettbewerbe „Jugend musiziert“ sowie Mitglied des Bundesjugendsinfonieorchesters. Später studierte er an der Kölner Musikhochschule Jazzschlagzeug und Percussion bei Michael Küttner. Außerdem spielte er Schlagzeug und Percussion in verschiedenen Bigbands, wie z.B. dem Landesjugendjazzorchester NRW, der Yamaha Big Band Hamburg, dem BuJazzO, dem Paul Kuhn Orchester, bei den Rundfunkbigbands des WDR, HR, NDR und SWR, Peter Herbolzheimer’s RC&B und anderen.

1993 päsentierte er anlässlich der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Dortmunder Westfalenhalle sein Soloprojekt „Heroes in Toyland“. Schon früh begeisterte er sich für lateinamerikanische und brasilianische Percussion, was schließlich 1995 zu einem Studienaufenthalt in Kuba führte, wo er u.a. von Jose Luis „Changuito“ Quintana, Regino Jimenez und Maximino Duquesne unterrichtet wurde. 1996/97 iniziierte er mit Unterstützung des Deutschen Musikrats das Kulturaustauschprojekt Agua de Colonia mit deutschen und kubanischen Musikern in Havanna, bei dem unter anderem auch Bobby Carcasses, Felipe Cabrera und Ramon Valle mitwirkten. Er arbeitet weltweit mit so namhaften Künstlern wie Till Brönner, Peter Maffay, die Fantastischen Vier, Paul van Dyk, YELLO oder Sarah Brightman zusammen. In seinen eigenen Projekten Rolands Rumba a.k.a. Calvimetro und The Local Ambassadors sowie im Rahmen seines Festivals Tropicolonia frönt er seiner Liebe zu afrokaribischer Musik. Seit 2016 ist er Dozent für Latin Percussion an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Flo Dauner

Die kontinuierliche Arbeit mit nationalen und internationalen Musikgrößen, machte Flo Dauner zu einem der renomiertesten und meistbeschäftigten Schlagzeuger Deutschlands. Sein "magischer Groove" und die einzigartig präziese und transparente Spielweise, sind sein Aushängeschild. Flo ist seit 1993 Schlagzeuger der Band Die Fantastischen Vier. Mit Millionen verkauften Tonträgern im In und Ausland,ist die Band, seit nunmehr fast 30 Jahren,einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Acts. Außerdem spielt Flo seit 2006 kontinuierlich mit dem mehrfach als bester DJ der Welt ausgezeichneten Superstar Paul van Dyk und ist Schlagzeuger des erfolgreichen TV Formats The Voice of Germany (Deutscher Fernsehpreis 2012) und etlichen anderen Projekten.

Der mehrfach ausgezeichnete Drummer arbeitete im Laufe der Jahre mit weit über 200 Künstlern zusammen, trommelte auf über 100 Alben, zahlreichen DVD´s und spielt Konzerte auf der ganzen Welt. Darunter sind neben Die Fantastischen Vier, Paul van Dyk und The Voice of Germany, auch so bekannte Künstler wie: Sarah Brightman (Harem World Tour 2004), Schiller, De Phazz (2002 - 2006), Seal, Hefner, Thomas D, Rea Garvey, Till Brönner, Nena, Xavier Naidoo, Badesalz, Joy Denalane, HR Synphonie Orchster, James Morrisson, Nelly Futardo, Fisher Z (John Watts), Deutschland sucht den Superstar (2006 - 2010), Doug Wimbish, Charlie Mariano, Albert Mangelsdorff, The United Jazz and Rock Ensemble uvm.

Christof Lauer

„Christof Lauer ist einer der wichtigsten Saxophonisten Europas“, dieser Satz ist seit 20 Jahren regelmäßig zu lesen. Mal abgesehen davon, dass das damals eine Aussage von Wahrhaftigkeit war – heute ist so etwas im Promo-Getriebe schon zur gängigen und in vielen Fällen ungedeckten Floskeln verkommen – stellt sich bei Christof Lauer aktuell eher die Frage, ob dieser Satz noch zutreffend ist. Müsste nicht anstelle von „Europa“ das Wort „weltweit“ stehen? Sicher, es gibt bedeutendere, allseits bekanntere Saxophonisten als diese Frankfurter Galionsfigur des Jazz. Aber hinsichtlich seiner musikalischen Intensität, hinsichtlich der auratischen Ausdrucksstärle, die er seinem Horn abpresst, ist das, was Lauer macht, Weltklasse.

Frieder Klein

Frieder Klein wurde 1994 in Stuttgart geboren. Aufgewachsen nahe Vaihingen an der Enz, kam er mit 5 Jahren zunächst zum Klavier, später zur Tuba, zur Orgel und schließlich zum E-Bass. 2013 nahm er sein Studium an der HMDK Stuttgart auf, welches er 2019 mit dem Master-Abschluss beenden wird. Neben reger Tätigkeit mit dem Jakob Manz Project ist Frieder Klein auch mit Formationen wie dem Marco Leibach Quintett, der Eastside Group oder seinem eigenen Projekt "Videogames in Concert" zu hören. Sonntags ist Frieder immer noch regelmäßig an den Orgeln im Umkreis von Vaihingen/Enz zu hören.

Jakob Manz

Jakob Manz (geb. 2001) wuchs in Dettingen Erms auf und fand schon in sehr frühen Jahren zur Musik. Bereits in jungen Jahren erhielt er zahlreiche Bundespreise bei „Jugend Musiziert“ und „Jugend Jazzt“. Seit 2018 ist er Teil des Bundesjazzorchester Deutschlands, mit welchem er schon in Konzertsälen wie der Elbphilharmonie Hamburg, der Kodak Hall Rochester (USA) oder der Philharmonie Köln auftrat. Darüber hinaus spielte Jakob Manz bereits mit Musikern wie Randy Brecker, Ack Van Rooyen, Dusko Goykovich, der SWR BigBand, Günter „Baby“ Sommer und vielen mehr.

Im Februar 2017 hatte seine Band „The Jakob Manz Project“ Premiere, welche noch im September selben Jahres erstmals eine Soundproduktion im Studio Bauer Ludwigsburg auf nahm, welche auf Internetplattformen wie Amazon oder Spotify als EP veröffentlicht wurden 2018 spielte die Band ein Konzert in München im Rahmen „40 Jahre Jazzclub Unterfahrt im selben Jahr noch spielte sie bei den JAZZOPEN Stuttgart und beim Jazz Open Air in Rottenburg als Vorgruppe des Kenny Garrett Quintet. „The Jakob Manz Project“ erhielt 2018 den 1. Preis bei Future Sounds der Leverkusener Jazztage, den 1.Preis und Publikumspreis beim internationale „Biberacher Jazzpreis“ 2018 und belegte auch beim „Musikpreis der Stuttgarter Lions Clubs 2017“ den 1.Platz.